Programm Oktober

Hals- und Reimbruch – Wortwärts mit Poesie, Philosophie und Witz durchs Leben

mit dem Duo „Einfach so“

Mit dem neuen Programm „Hals- und Reimbruch – mit Poesie, Musik und Witz durch Leben“ stehen Ansgar Hufnagel und Cäcilia Bosch bald in Stadtname auf der Bühne. Als Bühnenduo „Einfach so“ versprechen die beiden Wortakrobaten und Versschleifer einen unterhaltsamen Abend.

Wird der Mond nur voll, wenn er sich betrinkt und gibt es beim Tempomat Taschentücher? Man kann sich unendlich viele Fragen stellen, „Einfach so“ ist ihnen auf den Reim gegangen. Die beiden Wortkünstler liefern eine Mischung aus Poetry Slam, Poesie, Philosophie, Kabarett und Musik. Dabei kreieren Cäcilia Bosch und Ansgar Hufnagel mit Leichtigkeit und Spielfreude einen Raum für Absurditäten, PerspekTiefWechsel, Witz und Themen und Nachdenken – einfach so.

 

Mama Muh liest

Kindertheater ab 4 Jahren von Jujja und Tomas Wieslander

Mama Muh hat lesen gelernt und genießt es gemeinsam mit der Bauerstochter Tilly in die Welt der Bücher einzutauchen… ob Pipi Langstrumpfs Abenteuer, verspielte Gedichte oder erstaunliche Tatsachen, es gibt eine Menge zu entdecken zwischen den Buchdeckeln! Die Krähe findet das  ärgerlich, sie kann nicht lesen und eine Kuh sollte auch nicht lesen, meint die Krähe… aber dass in Büchern fast alles in Worten festgehalten ist, was es auf der Welt gibt, findet die Krähe dann doch interessant und beschließt ein paar offene Fragen (warum ist die Milch weiß, wo doch das Gras das die Kühe fressen grün ist??) selber zu erforschen… Eine Geschichte rund um die Welt der Bücher!

Textbearbeitung und Lieder: Angela von Gündell
Mama Muh und Krähe: Sabine Niethammer
Tilly: Angela von Gündell
Musik auf dem Cello: Angela von Gündell

 

Mama Muh`s Freundin

Kindertheater ab 4 Jahren von Jujja und Tomas Wieslander

Die Krähe möchte umziehen, zu ihrer Freundin … und wer ist ihre Freundin? Die Bauersfrau, die ihr ab und zu ein Stückchen Pfannkuchen vor den Schnabel wirft? Oder Mama Muh über die sich die Krähe immer wieder aufregt, die aber immer da ist, wenn die Krähe sie braucht… Manchmal ist es schwer zu wissen, was einem wirklich wichtig ist und wer die echten Freundinnen sind… und echte Freundinnen sollten sich besuchen, auch wenn die eine ganz klein und die andere ganz groß ist…

Textbearbeitung und Lieder: Angela von Gündell
Mama Muh und Krähe: Sabine Niethammer
Tilly und am Cello: Angela von Gündell

 

Rudi Rode

In dem Theater-Konzert „DIE BOB DYLAN STORY“ wird erstmals im deutschsprachigen Raum Bob Dylans spannendes Leben vollständig auf Deutsch gesungen und gespielt. Chronologisch erzählt werden Dylans künstlerische Phasen vor ihrem jeweiligen zeitgeschichtlichen Hintergrund. Theaterszenen und Original-Einspielungen wechseln ab mit live dargebotenen Songs, die extra für diese Produktion akribisch und aufwendig ins Deutsche übertragen wurden. Bob Dylan, dieser eigenwillige Begleiter und Weggefährte von Martin Luther King, Joan Baez, Muhammed Ali und John Lennon, hat 2016 den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommen: Er ist weltweit der einflussreichste Songwriter der letzten Jahrzehnte.

Das Theaterstück „DIE BOB DYLAN STORY“ ist ein Muss nicht nur für eingefleischte Dylan-Fans, sondern besonders auch für all diejenigen, die sich ein genaueres Bild machen wollen von der besonderen Gabe dieses Musikers, sich immer wieder neu zu erfinden und daraus Inspiration zu schöpfen für die Komposition von mittlerweile über 600 Songs.  Dem Schauspieler und Musiker Rudi Rhode gelingt es hier auf einmalige Weise Bob Dylans Leben und Wirken auf die Bühne zu bringen.

Rudi Rhode – Theater, Gesang, Akkordeon, Harp

 

Pablo Neruda

Konzert und Schauspiel

„Alles ist im Wort… Eine Idee verändert sich, weil ein Wort von der Stelle gerückt ist, weil ein anderes sich wie eine kleine Königin im Satz niederlässt, der sie nicht erwartet hat und ihr nun gehorcht…“(Neruda)

Mit Sergio Pinto: Gitarre, Komposition und Text
Angela von Gündell: Cello, Bühnenfassung, Text
Kathryn Doehner: Geige, Text
Sabine Niethammer: Schauspiel (Neruda)

 

Tante Beete Blumengarten

Tante Beete Blumenstrauß sind Guido Gärtner und Bärbel Bauer. Guido und Bärbel sind Profis. Beide wollen seit Jahren Schlager, Country, Moviegroovie und all die anderen guten Dinge spielen und singen.

Welch Glück, dass sie sich, vor einigen längst vergangenen Jahren, gegenseitig selbst gefunden haben. Ganz zufällig, bei einem Wildunfall auf der Nebenstrecke zwischen Gmünd und Lorch, kreuzten sich ihre Lebenswege.

Jetzt macht das glamouröse Duo endlich sein eigenes Ding als „Tante Beete Blumenstrauß“.
In der Hammerschmiede gibt es die einmalige Chance die zwei hautnah bei einem kleinen, feinen unplugged Konzert zu erleben.

Tante Beete Blumenstrauß, frische, freche Unterhaltung für wahrlich jedermann und jedefrau, wo sonst treffen die Fischer von San Juan ganz frei, fröhlich und frivol auf Marc Ribot oder Freddy Mercury?

Guido Gärtner: Gesang, Gitarren, Ukulele, Mandoline
Bärbel Bauer : Gesang, Kontrabass, Melodika, Akkordeon, Schlagzeug

 

Voice, Flute & Rhythm

Habib Benedikt Elias Quartett featuring Bobby Baur

Jazz-Standards in der Hammerschmiede: Wenn „Stella by Starlight“ in „The Wee Small Hours“ einer „Night in Tunesia“ den „All Blues“ hört.
Standards sind Kompositionen die es geschafft haben durch ihre Offenheit, Schönheit und Originalität die Experimentierfreude und Spielleidenschaft von Jazzmusikern zu inspirieren. In vielen Titeln spürt man bis heute die Aura, Atmosphäre und Aufbruchsstimmung neuer musikalischer Strömungen. Den großen Jazz-Standards aus unterschiedlichen Epochen und Stilen gemein ist ihr starker Charakter, der auch bei verschiedensten Interpretationen noch immer hervorscheint, sie motivieren die Freiheit und Kreativität der Jazzmusiker.
Das Quartett um den Sänger Habib Benedikt Elias mit den hochkarätigen Musikern Martin Trostel (Piano), Steffen Hollenweger (Bass) und Dieter Schumacher (Drums) freuen sich mit Bobby Baur (Querflöte, Sopransax) auf Tunes wie den „All Blues“, den Miles Davis kurz vor der Studio-Session entschieden hat im 6/8 anstatt im 4/4-Takt aufzunehmen, oder „Autumn Leaves“, eine Komposition, die ihren Weg von einem französischen Filmsong („Les feuilles mortes“) zu einem bekannten Chanson und dann über die englischsprachige Fassung, die ein Nr.1-Hit wurde, zu einem großen Jazz-Standard gemacht hat. Titel wie „Stella by Starlight“ haben wohl auch durch die fast schon impressionistisch anmutende Harmonik unzählige Jazzmusiker inspiriert.
Bobby Baur, Leiter der Late Night Big Band Rottenburg, ist leidenschaftlicher Jazzmusiker und vielseitiger Instrumentalist und prägt seit vielen Jahren als Leiter des Kulturvereins Zehntscheuer Rottenburg die Jazz-Konzertszene in der Region mit.

Martin Trostel – Piano
Dieter Schumacher – Drums
Steffen Hollenweger – Bass
Habib Benedikt Elias – Gesang
Bobby Baur – Querflöte, Sopransax